FoGera-Qualitätsziele werden erprobt!
Die vom Forschungsinstitut Geragogik (FoGera) entwickelten Qualitätsziele zur Altersbildung und Gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit werden in 11 Projektstandorten in Nordrhein-Westfalen in der sozialen Praxis erprobt. Die „Qualitätsinitiative“ startete mit Beginn 2011 und endet zum 30.9.2013. Basis des Projektes ist eine gemeinsame programmatische Erklärung der kommunalen Spitzenverbände, der Wohlfahrtsverbände, der Landesseniorenvertretung, der Stiftung Wohlfahrtspflege und des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (http://www.fogera.de/files/Strategiepapier_QI.pdf). Das grundsätzliche Ziel ist die Qualitätsentwicklung in der Gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit.
Das Projekt beruht auf drei Säulen: Erstens werden die Projekte vor Ort durch Dreierteams durchgesetzt. Die Dreiteams setzen sich aus einem Hauptamtlichen jeweils der Wohlfahrtsverbände und der Stadtverwaltung sowie einem Freiwilligen aus der örtlichen Seniorenvertretung zusammen. Zweitens werden die Dreierteams in sechs Einheiten qualifiziert. Drittens evaluiert FoGera das Projekt.
Erwartet werden neue Impulse für die Weiterentwicklung der Seniorenarbeit und die Qualifizierung der Mitarbeiter. Die Qualitätsziele sind Instrumente zur Reflexion der eigenen Arbeit vor Ort und dienen der Orientierungshilfe bei der Fortentwicklung der Seniorenarbeit. Sie verfolgen letztlich das Ziel, die Handlungskompetenz zu stärken und die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern.
Weitere Infos unter www.fogera.de.
Erste Generalversammlung des Berufsverbandes der österreichischen Geragoginnen und Geragogen
Am 25. Mai 2011 lädt der österreichische Berufsverband zu seiner ersten Generalversammlung. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird über die Aktivitäten der ersten Bestandsperiode berichtet und ein Ausblick auf die Vorhaben im Rahmen des Europäischen Jahrs 2012 zum aktiven Altern und der Solidarität zwischen den Generationen gegeben.
Der Berufsverband der österreichischen Geragoginnen und Geragogen wurde auf Initiative der Absolventinnen und Absolventen des Akademielehrganges und des darauffolgenden Masterlehrganges im Jahr 2009 in Wien gegründet.
Der Berufsverband unterstützt Bildung und Lernen im Alter, für das Alter(n) und mit Älteren, fördert Grundlagenforschung und berufsfeldbezogene Forschung, bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeiten zu publizieren, informiert über Veranstaltungen, Fachliteratur und aktuelle Studienberichte, gibt den Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen, entwickelt und sichert Fortbildung, organisiert Vorträge, Seminare und Tagungen, sichert die Qualität der Ausbildung in Theorie und Praxis, bringt sich in die gesellschaftlichen und politischen Diskussionen über das Alter(n) ein, fördert positive Alter(n)sbilder und –kulturen, bietet eine Plattform zur Vernetzung.
Weitere Infos unter www.geragogik.at.
EY2012 for Active Ageing and Solidarity between Generations
Die Offizielle Broschüre zum 3rd EU Day of Solidarity between Generations paves the way for the European Year 2012 for Active Ageing and Solidarity between Generations ist erschienen.
Alle Informationen EY2012 for Active Ageing and Solidarity between Generations
Leitlinien und Prioritäten 2020 zu Lernen und Bildung im späteren Lebensalter
Publiziert wurde im April 2011 eine vom Zentrum für Weiterbildung der Universität Graz herausgegebene Schrift zu Lernen und Bildung im späteren Lebensalter. Die Publikation ist das Ergebnis eines zweijährigen Projekts, das die Zielsetzung verfolgte, unter Konsultation des österreichischen Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und des Landes Steiermark, einen Leitlinien- und Prioritätenkatalog „Bildung im Alter“ zu erarbeiten. Sie schließt inhaltlich an die Ergebnisse der Projektgruppe „Weiter Bildung im Alter“ an, die 2007 ein einschlägiges Positionspapier vorgelegt hat.
Der vorgelegte Leitlinien- und Prioritätenkatalog ist als Orientierung für all jene gedacht, die im Bereich des lebenslangen Lernens im Alter Verantwortung tragen. Die Projektgruppe bildeten Expertinnen und Experten zum Thema aus unterschiedlichen Institutionen der Bildungspraxis und Bildungsforschung. Schwerpunktmäßig befasst sich die Publikation mit Fragen sozialer Inklusion und Partizipation, mit geschlechts- und generationsbezogenen Aspekten, mit Fragen der Qualitätsentwicklung und der Professionalisierung.
Das Zentrum für Weiterbildung an der Karl-Franzens-Universität Graz bildete die Plattform für die Arbeit der Projektgruppe. Geleitet wurde das Projekt von Frau Andrea Waxenegger, die im Rahmen des Zentrums eine Reihe von Bildungsaktivitäten für Menschen in der zweiten Lebenshälfte aufgebaut hat.
Die Publikation seht auf der Homepage des Zentrums für Weiterbildung zum Download zur Verfügung.
Weitere Infos unter www.uni-graz.at/zfw